Raunächte im Spessart

Raunächte im Spessart

Rückblick Vortrag: Raunächte im Spessart

Die Raunächte sind die zwölf besonderen Nächte in der Zeit vom 24. Dezember bis zum 5. Januar. Sagen und Legenden erzählen von besonderen Vorkommnissen in dieser Zeit. Auch aus dem Spessart gibt es hierzu einiges zu berichten, z. B. das Verwenden von verschiedenen einheimischen Kräutern beim Räuchern oder das Verhalten der Menschen in den Raunächten.

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Heimatmuseum Gunzenbach

Heimatmuseum Gunzenbach

Führung im Heimatmuseum Gunzenbach

Am Samstag, 12. Oktober war der Geschichts- und Kunstverein Bessenbach im Kahlgrund unterwegs. Vor dem ehemaligen Schulhaus im Mömbriser Ortsteil Gunzenbach begrüßte uns der Museumsleiter Klaus Simon. Das dortige Heimatmuseum wurde einst vom Kreisheimatpfleger Emil Griebel eingerichtet, der unermüdlich alle Dinge aus dem Alltag und von den Handwerkern sammelte.
Das Heimatmuseum in Gunzenbach ist in fünf Zimmer verteilt. Im Untergeschoss ist eine vollständige Schusterwerkstatt eingerichtet. Daneben kann man unzählige Schreiner- und Schneidergeräte bzw. Werkzeuge aus alter Zeit bewundern.
Im gegenüberliegenden Raum konnten wir einen herrlichen „Tante-Emma-Laden“ aus der Zeit um 1940 bewundern. So mancher der Besucher fühlte sich beim Anblick der Gegenstände in seine frühe Kindheit zurückversetzt.
In einem dritten Raum wurden Gerätschaften und Materialien für die Zigarrenherstellung ausgestellt.
Im Obergeschoss des Heimatmuseums sind zahlreiche landwirtschaftliche Geräte dargestellt. Auch längst vergessene Gebrauchsgegenstände wie z. B. verschiedenartige Butterfässer zeigen, wie man früher im Haushalt gearbeitet hat.
Im letzten Raum der „Volksfrömmigkeit“ ging ein interessanter Nachmittag zu Ende. Im nahegelegenen Gasthaus ließen die Teilnehmer den schönen Tag ausklingen.

Fahrt nach Iphofen

Fahrt nach Iphofen

Am Sonntag, 1. September bereiste der Geschichts- und Kunstverein Bessenbach das mittelalterliche Weinstädtchen Iphofen. Am Vormittag stand der Besuch des Knauf-Museums an. Wer gedacht hatte, dass dort die Entwicklung des Gipswerkes bzw. einige Gipsprodukte vorgestellt würden, der wurde positiv überrascht, wenn nicht sogar in Staunen versetzt. Mehr als 200 Repliken aus Gips zeigen dem Besucher in großartiger Präsentation die Glanzlichter der großen Museen – wie z. B. aus dem Ägyptischen Museum Berlin die Grenzstele des Sesostris, aus dem Louvre die Stele des Hammurabi oder aus London den Rosette-Stein, der zur Entzifferung der Hieroglyphen beitrug. Mit großem Sachwissen erläuterte Museumsführerin Frau Oette die meisterlichen Abgüsse und Abformungen des Knauf-Museums aus vier Erdteilen und machte Kunst zu einem ästhetischen Erlebnis.
Im nahen Gasthof „Zur Krone“ nahmen die 19 Teilnehmer ihr Mittagessen ein.
Pünktlich um 14 Uhr begrüßte uns Herr Halbleib zu einer gut eineinhalbstündigen Stadtführung am historischen Rathaus: „Iphöfer Gutshöfe – ein Streifzug durch mehrere 100 Jahre Geschichte Iphofens“.  Da wurde die Vergangenheit Iphofens wieder lebendig. Ob ehemalige Gutshöfe oder andere Sehenswürdigkeiten, jede Station hatte eine interessante Geschichte.
Iphofen birgt viele sehenswerte Baudenkmäler. Das historische Stadtbild Iphofens ist geprägt durch die komplett erhaltene Wehranlage, Tore und Türme, Fachwerkbauten und der gotischen Stadtpfarrkirche St. Veit.
Das Rödelseer Tor ist das bekannteste und älteste von den drei noch erhaltenen Stadttoren. Es gilt als Perle unter Iphofens berühmten Bauwerken. Mit seinem originellen hohlziegelbedachten Turm, dem schmucken Fachwerk und dem Torhaus wurde es zum Motiv unzähliger Maler und Fotografen und zugleich zum Wahrzeichen der Stadt.
Bemerkenswert ist das „Schlupflöchlein“ in den noch heute eingehängten Torflügeln, das geöffnet wurde, wenn ein verspäteter Ankömmling um Einlass bat.
Das Pest- oder Totentor ist seit 1596 zugemauert. Sein Name erinnert an die Zeit, als der „Schwarze Tod“ in Iphofen wütete. Durch dieses Tor wurden allnächtlich die Pesttoten auf einem Karren zu dem außerhalb der Stadt gelegenen Friedhof gebracht und dort in großen Gruben verscharrt.
Zum Abschluss der äußerst interessanten und kurzweiligen Führung lud uns Herr Halbleib zu einem Schoppen Wein in den Rathauskeller ein.
In einem Innenhof eines Cafes ließen wir den herrlichen Tag in Iphofen ausklingen und machten uns dann mit der Bahn auf die Rückreise nach Bessenbach. Schön war`s!

Wäzzbärren-Wanderung 2019

Wäzzbärren-Wanderung 2019

Rückblick „Wäzzbärren-Wanderung“

Am Dienstag, dem 13. August 2019, trafen wir uns am TSV Sportheim  zu unserer 33. „Wäzzbärren-Wanderung“. Erfreulicherweise waren dazu auch einige jüngere  Teilnehmer erschienen.

Auf unserem Weg durch die Keilberger Flur konnten wir unter der Führung von Reinhold Brehm trotz des trockenen Sommers noch einiges an Heilkräutern finden und bestimmen. Nach einer guten Stunde trafen wir wieder am Sportheim ein, um die gesammelten Kräuter zu „Wäzzbärren“ zu binden. Weiterlesen

Märchenstunde 2018

Märchenstunde 2018

Märchenstunde in der Aula der Grundschule Bessenbach

Schon seit 2005 organisiert der Geschichts- und Kunstverein
Bessenbach e.V. eine Märchenstunde für Kinder ab sechs in der Aula
der Grundschule Bessenbach.
In diesem Jahr las „Märchenerzählerin“ Theresa Ehler den zahlreich
erschienenen Kindern die zwei Adventsgeschichten „Pippi Langstrumpf
feiert Weihnachten“ und „Guck mal Madita, es schneit!“ vor. Die kleinen
Zuhörer hörten sehr aufmerksam zu und lauschten gebannt dem gelungenen
Vortrag von Theresa. Zum Abschluss sangen alle Kinder mit
einigen anwesenden Mamas den Klassiker „In der Weihnachtsbäckerei“.
Anschließend stärkten sich unsere Kids mit Lebkuchen und Kinderpunsch.
Danke sagen wir der GS Bessenbach für die Bereitstellung der Räumlichkeiten,
der Mittagsbetreuung für die nahtlose „Übergabe“ der Kinder,
dem TSV Keilberg für Tassen und Warmhaltegerät sowie vor allem
unserer „Märchenerzählerin“ Theresa für ihren einfühlsamen Vortrag.
Alle Kinder freuen sich schon auf das nächste Mal. Schön war´s!